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Natur- und Fotoreise

Reise in Schweiz

Natur- und Fotoreise

Tagfalter Schweiz im Mai 2026

Auf dieser Tagfalterreise wollen wir uns primär den frühen Tagfaltern widmen. Ob beobachten, bestimmen oder fotografieren, auf dieser Reise haben wir viel Zeit, uns den Tagfaltern zu widmen. Hans-Peter ist begnadeter Illustrator, Buchautor und Feldbiologe und hat viele Bücher über die Schmetterlinge der Schweiz geschrieben und illustriert.

Reiseleitung

Christian Roesti

Tel.: 079 502 98 00
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hans-Peter Wymann

Datum & Anmeldung

Vom 07.-10. Mai 2026 (4 Tage)

Anmeldung bis März 2026. Spätere Anmeldung auf Anfrage möglich!

Hin- und Rückreise
Wir fahren ab Bern mit dem Bus, Busreise.

Anzahl Reiseteilnehmer/innen
Mindestens 10 bis max. 15 Personen

Gute Mittelklassehotels. Picknick im Feld, Abendessen in Restaurants.

Höchstens leichte Wanderungen (2-3 km), teilweise auch an- und absteigend, auf gut begehbaren Naturwegen und in Wiesen- und Weiden.

Transportmittel
Als Transportmittel dient uns ein 17-er Bus oder je nach Anzahl TeilnehmerInnen ein Kleinbus.

Klima
Tagsüber können die Temperaturen auf über 25° C ansteigen. In den Bergen kann es wechselhaft bis regnerisch sein.

Verpflegung
Frühstück und Abendessen werden in der Unterkunft oder im Restaurant eingenommen. Am Mittag verpflegen wir uns vom Picknick-Buffet im Feld.

Arrangementpreis*

Doppelzimmer pro Person CHF 1395.- excl. MwSt.
Einzelzimmer-Zuschlag CHF 135.-

Eingeschlossene Leistungen:
  • Unterkunft
  • Halbpension, Basis Doppelzimmer
  • Transport
  • Reiseleitung
  • Reisebericht
Im Preis NICHT enthalten sind:
  • mögliche Bergbahntickets
  • Getränke
  • Mittagessen
  • Trinkgelder

Reiseprogramm

Tag 1: Freiburger Alpen

Fahrt mit dem Kleinbus von Bern in die Freiburger Alpen. Hier versuchen wir, die drei folgenden Arten zu finden: Blauschillernder Feuerfalter (Lycaena helle), Frühlings-Scheckenfalter (Hamearis lucina) und den Brombeer-Zipfelfalter (Callophrys rubi). Hier stehen die Chancen gut, eine Kreuzotter zu finden. In dieser Region sind die Tiere oft ganz dunkel.

Tag 2: Unterwallis

Wir verbringen den Tag im unteren Rhonetal. Bei einem Besuch in der Grangettes haben wir die Möglichkeit, die Würfelnatter zu finden. Das Landkärtchen (Araschnia levana) kommt hier im Rhonetal nur südlich des Genfersees vor. Am Rhoneknie versuchen wir, den Alexisbläuling (Glaucopsyche alexis) zu finden. Hier stehen die Chancen gut, die beiden Bläulinge, den Fetthennen-Bläuling (Scolitantides orion) und den Graublauen Bläuling (Pseudophilotes baton) zu sehen. Hier ist die mögliche Zielart der Kardinal (Argynnis pandora), der seit kürzerem hier regelmässig auftritt. Die Aspisviper lebt im Gebiet. Wir übernachten zweimal in Leuk.

Tag 3 - 4: Zentralwallis

Die beiden Tage Samstag und Sonntag verbringen wir im Zentral-Wallis, dem für Tagfalter besten Gebiet der Schweiz. An einem Tag möchten wir, wenn es das Wetter zulässt, von Stalden nach Kalpetran spazieren; an einem Abend in Richtung Simplon, wo wir den Isabellaspinner (Actias isabellae) suchen. Wir passen das Programm den Wünschen der Teilnehmenden, dem Wetter und der Phänologie der Insekten an. Die Zielarten im Wallis sind die im Mai fliegenden Tagfalterarten. Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma), Leinkraut-Scheckenfalter (Melitaea deione), und der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe). Wir sehen verschiedene Bläulinge, Scheckenfalter und der Alpen-Mohrenfalter (Erebia triarius) ist eine der Zielarten. Diese Art ist die früheste Erebienart in der Schweiz. 

Wichtige Bemerkung zur Beschreibung: Wir werden vermutlich oder sehr wahrscheinlich nicht alle hier aufgezählten Arten sehen aber sicher eine schöne Palette an Tagfaltern beobachten, fotografieren und bestaunen. Die Sichtung des Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus)  ist fast garantiert. Als i-Tüpfchen wäre die Sichtung eines Langfühlerigen Schmetterlingshafts (Libelloides longicornis) zu werten.

Am Sonntag-Abend fahren wir zurück nach Bern, entweder über den Lötschberg oder via Montreux.

WICHTIGER HINWEIS Je nach phänologischem Verlauf des Jahres 2026 werden wir das Programm stark anpassen wollen. Bei regnerischem Wetter werden wir mit Sicherheit weniger Tagfalter sehen als erwartet, dafür mehr stille Fotosujets haben. Je nach Jahresverlauf sind Beginn Mai bereits viele spezielle Arten am Fliegen, die sonst etwas stiefmütterlich behandelt werden. Bei nasskaltem Frühjahr ist es jedoch möglich, dass sie erst später adult werden. Wir werden aber auf jeden Fall viele tolle Sichtungen machen, unabhängig des Wetters und des Jahresverlaufs.

 

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