Warning: Undefined array key "appid" in /home/clients/f4aa544815c004a95c3808c12d167e32/sites/orthoptera.ch/plugins/system/zoopro/src/Type/CustomItemsQueryType.php on line 244
Warning: Undefined array key "appid" in /home/clients/f4aa544815c004a95c3808c12d167e32/sites/orthoptera.ch/plugins/system/zoopro/src/Type/CustomItemsQueryType.php on line 244
Warning: Undefined array key "appid" in /home/clients/f4aa544815c004a95c3808c12d167e32/sites/orthoptera.ch/plugins/system/zoopro/src/Type/CustomItemsQueryType.php on line 244
Warning: Undefined array key "appid" in /home/clients/f4aa544815c004a95c3808c12d167e32/sites/orthoptera.ch/plugins/system/zoopro/src/Type/CustomItemsQueryType.php on line 244
Warning: Undefined array key "appid" in /home/clients/f4aa544815c004a95c3808c12d167e32/sites/orthoptera.ch/plugins/system/zoopro/src/Type/CustomItemsQueryType.php on line 244
Leptophyes discoidalis
DE:
Grosse Zartschrecke
EN:
Blackwing Speckled Bush-cricket
Morphologie
Leptophyes discoidalis gleicht Leptophyes boscii. Sie wirkt durchschnittlich vielleicht etwas grösser und ist in der Grundfarbe weniger glänzend, eher matt, ähnlich wie Poecilimon schmidtii mit relativ grosser, dunkler Punktierung. Ein breiter, heller Streifen zieht sich von der Halsschild-Unterseite über den Hinterleib bis zu den hellen Cerci. Diese sind beim Männchen in sich gerade und im letzten Viertel abrupt verschmälert, der Innenzahn sitzt vor dem Ende und ist leicht nach oben gerichtet. Von der Seite betrachtet ist der Cercus im letzten Viertel abrupt nach unten verschmälert in die rundliche Spitze. Die Vorderflügel der Männchen sind aussen grün, auf der Fläche dunkel und am Innenrand gelblich. Die Subgenitalplatte reicht mehr oder weniger shoch zwischen den Cerci hindurch. Die weibliche Legeröhre hat an der Basis an der Lamelle einen spitzkegeligen, nach hinten gerichteten Anhängsel, der etwas stärker kopfwärts angemacht ist als bei Leptophyes boscii.
Grössenangaben
-
♂ 13-15 m
-
♀ 15-19 mm
-
Ovipositor 7-8 mm
Gesang
Der leise Spontangesang von Leptophyes discoidalis besteht aus Einzelsilben, die in Silbengruppen versartig aneinandergereiht werden und in langen Folgen vorgetragen werden. Bei 20 °C werden ca. 6–7 solcher Silbengruppen in 10 Sekunden geäussert. Innerhalb der Silbengruppe folgt auf die erste Silbe ein etwas grösserer Abstand, und die folgenden Silben werden kontinuierlich leiser. Der Gesang erinnert dadurch etwas an denjenigen von Barbitistes constrictus. Er ist aber anders als bei Leptophyes boscii, die Einzelsilben in langen Abständen erzeugt.
Spontangesang von Leptophyes discoidalis - RO, Banat, Karansebesch, 19° C, 09.07.2013, Laboraufnahme: Baudewijn Odé
10 s aus dem Spontangesang von Leptophyes discoidalis. Es sind 6 Silbengruppen (Verse) zu sehen - RO, Banat, Karansebesch, 19° C, 09.07.2013, Laboraufnahme: Baudewijn Odé
2 Sekunden und 1 Silbengruppe (Vers) aus dem Spontangesang von Leptophyes discoidalis - RO, Banat, Karansebesch, 19° C, 09.07.2013, Laboraufnahme: Baudewijn Odé
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet von Leptophyes discoidalis liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und erreicht in Nordungarn und der Slowakei Mitteleuropa. Die Vorkommen reichen von der Südslowakei, Nordungarn über die Südwest-Ukraine, grosse Teile des westlichen Rumäniens bis nach Nordbulgarien und Ostserbien. Vereinzelte Vorkommen gibt es westlich davon in Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina und Kroatien.
This map is based on occurrence records available through the GBIF network and may not represent the entire distribution.
Phänologie & Lebensweise
Ausgewachsene Tiere von Leptophyes discoidalis findet man von Ende Juni bis Anfang Oktober mit einem Höhepunkt von Juli bis Mitte September.
Lebensraum
Leptophyes discoidalis besiedelt bevorzugt feuchtere bis frische und bisweilen schattige, krautige Lebensräume mit grossblättrigen Pflanzen. Dazu gehören vor allem Saum- und Hochstaudenfluren in Waldlichtungen, an Waldrändern oder entlang von Gewässern. Man findet die Art auch in Brombeerhecken, auf Sträuchern und krautigen Pflanzen.
Gefährdung & Schutz
Leptophyes discoidalis wird von der IUCN als Vulnerable (VU) eingestuft.
Rote Listen
-
CH:Abwesend
-
DE:Abwesend
-
AT:Abwesend
-
Europa:VU (Verletzlich)
Ähnliche Arten
Leptophyes boscii ist die ähnlichste und nächst verwandte Art; sie ist etwas schlanker und in der Grundfarbe glänzender. Die Farbverteilung bei Leptophyes boscii auf den Vorderflügeln der Männchen ist anders, mit zwei schwarzen, länglichen Flecken. Bei den Weibchen ragen die Vorderflügel bei Leptophyes boscii knapp sichtbar unter dem Halsschild hervor, bei Leptophyes discoidalis sind sie nicht sichtbar. Bei Leptophyes boscii sind die Cerci von oben betrachtet gleichmässig schlanker und von der Seite gesehen am Ende stärker nach oben gekrümmt. Bei Leptophyes boscii ist das Halsschild hinten bräunlich und stärker nach oben gekrümmt. Die Männchen von Leptophyes albovittata haben meist einen braun gefärbten Rücken, und die Schienen der Beine sowie die Cerci sind braun-rot. Das Halsschild ist bei beiden Geschlechtern von Leptophyes albovittata am Vorder- und Hinterrand deutlich aufgebogen. Die rötlich bis braunen Cerci der Männchen von Leptophyes albovittata sind am Ende nicht stark nach oben gebogen. Der Legeröhre der Weibchen von Leptophyes albovittata fehlt der spitze Fortsatz auf der Lamelle. Zudem ist ihre Legeröhre kürzer. Leptophyes punctatissima und Leptophyes laticauda fehlt die helle Binde auf den Hinterleibsseiten, und die männlichen Cerci sind am Ende stark einwärtsgebogen. Zu Verwechslungen kann es auch mit verschiedenen kleineren Poecilimon-Arten kommen. Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal der Poecilimon-Arten ist die Form der Legeröhre der Weibchen und deren starke Zähnung am Ende.
















